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Filmplakat: Sunny Dancer
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Veröffentlicht am 12. August 2026

Sunny Dancer

Fast noch ein Teenie-Film
RegieGeorge Jaques
Jahr2026
Länge106 Minuten
FSK6
Schauspieler*innenBella Ramsey, Daniel Quinn-Toye, Ruby Stokes, Neil Patrick Harris u. a.
Kinostart13.08.2026

Welcome to the Camp

Coming-of-Age-Filme gibt es viele und die meisten funktionieren nach dem gleichen Muster. In dieser Hinsicht ist Sunny Dancer keine Ausnahme. Die zuletzt eher zurückgezogene Ivy (Bella Ramsey) fährt auf ein Sommercamp, weil ihre Eltern sie dazu drängen. Auf dem Camp braucht sie eine Zeit, um anzukommen, findet dann aber mehr und mehr Anschluss an eine Gruppe. In dieser Gruppe gibt es auch den gutaussehenden Jungen Jake (Daniel Quinn-Toye) und die beiden verlieben sich ineinander.

Bis hierhin wäre das ein Film, den ich im Kino schon häufiger gesehen habe. Sunny Dancer hat aber eine Besonderheit. Ivy hat, so wie alle Jugendlichen im Camp, eine Krebserkrankung überstanden. Und so leben alle in dem Wissen, dass der Krebs immer wieder kommen kann. Sie kennen die Muster, in die die Gesellschaft verfällt, wenn sie sie bemitleidet. Auf dem Camp sind sie unter sich und können „ganz normale Teenager" sein.

Humorvoll ist eine bekannte Medizin

In diesem Spannungsfeld bewegt sich Sunny Dancer fast die gesamte Zeit. Denn neben den klassischen Themen von Liebe und Selbsterfahrung geht es eben auch immer wieder um die eigene Krankheitsgeschichte. Hier finden die Jugendlichen ineinander ehrliche Gesprächspartner. Sie wissen, dass die anderen verstehen, was sie durchgemacht haben. Die Gespräche kommen dabei so natürlich daher, dass sie eigentlich kein Stimmungskiller sind. Sie sind ein Moment der Ehrlichkeit in einem ansonsten fröhlichen Stück, das von einer schönen Sommerzeit im Camp berichtet. Fröhlich, locker, leicht – so würde ich die Story im Wesentlichen beschreiben.

Damit wird aber auch (m)ein Problem mit diesem Film offenbar. Denn in den etwas über 100 Minuten Laufzeit hatte ich nur selten das Gefühl, dass mich der Film jetzt richtig packt. Die nachdenklichen Momente sind zu schnell wieder vorbei, um dem Frohsinn wieder Platz zu machen. Das mag dem Genre entsprechen, sorgt aber dafür, dass der Film vieles bietet, was man schon häufig gesehen hat und generell etwas vorhersehbar ist.

Am Cast liegt das übrigens nicht. Bella Ramsey kann diesen Film in der Hauptrolle mühelos tragen, Gleiches gilt für den restlichen jungen Cast. Auch der übrige Cast, in dem u. a. Neil Patrick Harris als Campleiter vertreten ist, macht seine Sache gut. Hier stimmen die Zutaten, ähnlich wie beim Soundtrack, der auf sommerlich-fröhliche Pop-Musik setzt.

Fazit

Alles in allem ist Sunny Dancer ein sommerlich leichter Film mit ernstem Hintergrund, der aber nie die fröhliche Komponente verdrängt. Das, gepaart mit dem guten Cast, sorgt dafür, dass der Film ein fröhliches Kinovergnügen ist, das allerdings auch keine größere Nachwirkung erzeugt.

Film
3
von 5

Ein ordentlicher Film – konnte ich mir im Kino/Streaming ansehen, haut mich aber nicht um.

Geist
1
von 5

Aus theologischer Sicht ist dieser Film uninteressant. (Das sagt jedoch nichts über die Qualität des Films selbst aus)